Angedacht

 

 

Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!

Bunt kommt er nun daher, der Gemeindebrief. Das ist unwesentlich teurer als das nicht mehr zeitgemäße Schwarz-Weiß. Wir freuen uns über diese Möglichkeiten – und Sie/ Ihr hoffentlich auch. Wir wünschen uns, dass Sie gerne zum Turmhahn greifen!

Bunt ist das Leben, besonders zum Erntedankfest. Im Supermarkt und manchmal vielleicht sogar im eigenen Garten bedienen wir uns an den Früchten als wäre alles selbstverständlich. Wir sind blind geworden für den Prozess von Säen, Wachsen, Reifen, Ernten. Und oft genug wissen wir kaum noch etwas über den Weg der Herstellung von Lebensmitteln und einer feinen Zubereitung. Da hilft es, wenn wir auf das Wesentliche aufmerksam gemacht werden. Folgende Anekdote führt uns auf einen guten Weg: In einem kleinen Haus mit einem großen Garten lebte ein blinder Mann. Er verbrachte jede freie Minute in seinem Garten und pflegte ihn trotz seines Handikaps mit großer Hingabe. Egal welche Jahreszeit, der Garten bot ein buntes Blütenmeer. „Sagen Sie, warum tun Sie das?“ fragte ein Passant. „Sie können doch nichts sehen, oder?“ „O nein“, sagte der Blinde, „nicht das Geringste“: „Warum kümmern Sie sich dann um den Garten?“ Der Blinde lächelte: „Erstens, ich liebe die Gartenarbeit; zweitens, ich kann meine Blumen anfassen; drittens, ich kann ihren Duft riechen. Der vierte Grund sind Sie.“ „Ich? Aber Sie kennen mich doch gar nicht!“ „Nein, aber ich wusste, Sie würden irgendwann vorbeikommen. Sie hätten Freude an den bunten Blumen, und ich hätte Gelegenheit, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“

Erntedank schärft die Sinne und hilft die Blindheit für Gottes Gaben zu überwinden. Deswegen feiern wir es in der Gemeinde gemeinsam mit Singen und Beten, im Hören und Reden. Und zwar am Sonntag nach dem Laternenumzug und dem Feuerwerk, am 28.9. um 11(!)Uhr im Gottesdienst. Wir kommen mit Jung und Alt zusammen. Feiern Sie mit!

Mit herzlichem Gruß,

Ihr /Euer

Hartmut Sölter, Pastor

 

 

 

 


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