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	<title>Ev.-Luth. Bugenhagengemeinde Nettelnburg &#187; geistliches Wort</title>
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		<title>Krisentauglich</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 23:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging ihr so gar nicht gut. Wie sollte sie damit umgehen? Es einfach umgehen? Sie erzählte es ihrem Vater. Der sagte nicht viel, sondern ging mit ihr in die Küche. Dort setzte er drei Töpfe mit Wasser auf den Herd. In den ersten warf er ein Bündel Möhren, in den zweiten legte er ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es ging ihr so gar nicht gut. Wie sollte sie damit umgehen? Es einfach umgehen? Sie erzählte es ihrem Vater. Der sagte nicht viel, sondern ging mit ihr in die Küche. Dort setzte er drei Töpfe mit Wasser auf den Herd. In den ersten warf er ein Bündel Möhren, in den zweiten legte er ein paar Eier, in den dritten schüttete er eine Hand voll Kaffeebohnen.<br />
Die Möhren, erst hart und holzig, waren weich geworden. Die Eier, erst zart und zerbrechlich, waren nun fest und widerstandsfähig. Die Kaffeebohnen hatten sich selbst kaum verändert, aber das Wasser. „Was bist du?“, fragte der Vater seine Tochter. „Eine Möhre, ein Ei oder eine Kaffeebohne?“<br />
Und dann erklärte er ihr, was das alles mit ihrer schweren Situation zu tun hatte. „Der eine wird durch schwere Lebensphasen weich, wird offen für Gottes Gnade und Barmherzigkeit, offen auch für andere Menschen. Lernt, gnädiger und barmherziger mit ihnen umzugehen. Ein anderer wird durch schwere Lebensphasen krisenfest, lernt Treue und Ausdauer, wird vielleicht sogar einer, der anderen Halt geben kann. Und ein Dritter geht durch solche Phasen scheinbar unbeeinflusst und unerschüttert. Aber er verändert seine Umgebung.<br />
In jeder Krise geht Gott mit dir um. Er verändert dich. Und die Umgebung gleich mit. Krisen müssen nicht zu Katastrophen werden. Gott meint es gut. Es kommt darauf an, welchen Umgang du mit dem pflegst, mit dem es dir nicht gut geht.“<br />
Es geht etwas verloren, wenn wir Leid nur umgehen wollen. Es lohnt sich, mit dem umzugehen, was zu schaffen macht. Denn Gott hat Gutes im Sinn. Mit mir. Mit den Menschen, die mir am Herzen liegen. Mit der Gemeinde, zu der ich gehöre. Mit der Welt, in der ich lebe.<br />
Ich will nicht vergessen: Gott meint es gut. Es erinnert mich daran, dass Jesus uns Mut gemacht hat, Gott vertrauensvoll mit „Vater“ anzureden: „Vater unser im Himmel.“ Wer das Vaterunser betet, glaubt an die guten Möglichkeiten des Himmels. „Dein Wille geschehe.“ Das schließt den eigenen Willen nicht aus, legt aber auch nicht nur auf die eigenen Anstrengungen fest. Und der Umgang mit Krisen ist anstrengend.<br />
In der Passionszeit bedenken wir in diesem Jahr in Andachten und Gottesdiensten das wohl bekannteste Gebet, das Vater-unser. Es hat sich über Jahrhunderte als krisentauglich erwiesen. Herzliche Einladung, sich mit auf den Weg durch die Passionszeit zu machen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Seitenblick in die Kirche</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 21:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! „Schau positiv nach vorne“ ist ein oft gegebener Rat, wenn Krisen das Leben erschüttern. Ohne Zweifel ist der Blick nach vorne etwas, das der Glaube an Jesus Christus mit sich bringt. Er findet sich im Bau der Kirchen wieder, die auf Taufe, Altar und Kanzel ausgerichtet sind. Seit September [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2011/11/Kirchenwandbild.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1211" title="Kirchenwandbild" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2011/11/Kirchenwandbild-300x121.jpg" alt="" width="300" height="121" /></a></p>
<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p>„Schau positiv nach vorne“ ist ein oft gegebener Rat, wenn Krisen das Leben erschüttern. Ohne Zweifel ist der Blick nach vorne etwas, das der Glaube an Jesus Christus mit sich bringt. Er findet sich im Bau der Kirchen wieder, die auf Taufe, Altar und Kanzel ausgerichtet sind. Seit September haben wir an der linken Wand in der Bugenhagenkirche ein neues Wandbild. Es ergänzt unser wunderbares Altarbild und ist einen Seitenblick wert. Wer zur Seite blickt, kann verweilen. Dafür ist (unsere) Kirche ebenfalls da. Wir sind in unserer Gesellschaft sehr darauf gepolt, zielgerichtet nach vorne zu schauen. Das hat sein Gutes, überfordert uns manchmal aber auch. Denn wir leben in Zusammenhängen, in Gemeinschaften, in Familien. Wer nur zielgerichtet nach vorne lebt, wird vielleicht erfolgreich sein, aber auch schnell einsam. Das kann erdrücken, weil es immer um das Vorankommen geht. Der Sonntag zum Beispiel stört da schnell. Zeit zum Verweilen mit anderen darf dann immer nur an zweiter Stelle stehen. Zeit für Gott, Zeit zum Verweilen, Zeit für einen Seitenblick ist dann kaum übrig. Unser neues Bild in der Kirche lädt ein zum Seitenblick. Es hilft, das Leben vom Anfang bis Ende wahrzunehmen. Geschaffen sein und Sterben, Auferstehung und Bedrohung, Einsamkeit und Gemeinschaft findet sich in dem Bild. Bunt ist es und bewegt. Dabei weist es auf die Quelle unseres Glaubens, die sich in Jesu Hingabe am Kreuz findet. Dazu die weihnachtliche Licht- Botschaft: „Fürchtet euch nicht! Ihr seid nicht allein unterwegs, ich bin mit euch im Boot, das Segel ist gesetzt, Gottes Kraft wirkt und bringt ans Ziel.“ Es gehört eben beides zusammen: Der Seitenblick, der die Bewegungen und Bedrohungen, aber auch die Botschaft des Lebens wahrnimmt, und der Blick nach vorne, der uns bewahrt, uns in den Kleinigkeiten und Widrigkeiten des Alltags zu verlieren. So dienen die Bilder in unserer Kirche dem Gottesdienst.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mit herzlichem Gruß aus der Bugenhagengemeinde Ihr/Euer<br />
Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Geld oder Grille</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 20:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Der Glaube an Gott wird unterschiedlich gelebt. Für manche spielt die Gemeinschaft im Glauben eine große Rolle, andere schätzen die persönliche Stille, wieder andere brauchen die Musik und einige haben Zugang zum Glauben über Gespräch und Predigt. Diese (und andere) Ausprägungen des Glaubens gehören zu dem, was wir Frömmigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!<br />
Der Glaube an Gott wird unterschiedlich gelebt. Für manche spielt die Gemeinschaft im Glauben eine große Rolle, andere schätzen die persönliche Stille, wieder andere brauchen die Musik und einige haben Zugang zum Glauben über Gespräch und Predigt. Diese (und andere) Ausprägungen des Glaubens gehören zu dem, was wir Frömmigkeit oder Spiritualität nennen. Spiritualität legt nicht nur auf die Ausprägung, also den gelebten Glauben Wert, sondern achtet auch darauf, was das eigene Leben beeindruckt – und was vielleicht besser nicht. Wir werden von den Eindrücken, die Menschen, Medien und vieles andere bei uns hinterlassen, geprägt. Ein erholsamer mer Urlaub z. B. stärkt die Motivation für die Arbeit – eine misslungene Reise hat keinen Erholungswert. Ein spiritueller Mensch kümmert sich darum, wovon seine Seele geprägt wird. Deswegen spielt das Empfangen, das Betrachten, das Hören im geistlichen Leben eine so große Rolle.</p>
<p>Dazu ein kleine Geschichte:<br />
„Ein Indianer besucht einen weißen Mann. In einer Stadt zu sein, mit dem Lärm, den Autos und den vielen Menschen – all das ist verwirrend für ihn. Die beiden Männer gehen die Straße entlang, als der Indianer plötzlich stehen bleibt: „Hörst du auch, was ich höre?“ Der Andere horcht: „Alles, was ich höre, ist das Hupen der Autos und das Rattern der Busse.“ „Ich höre ganz in der Nähe eineGrille zirpen.“ „Du musst dich täuschen. Hier gibt es keine Grillen. Und selbst wenn es eine gäbe, man könnte sie bei dem Lärm nicht hören.“ Der Indianer geht ein paar Schritte weiter und bleibt vor einer Hauswand stehen. Wilder Wein rankt an der Mauer. Er schiebt die Blätter auseinander – und da sitzt tatsächlich eine Grille. Der Andere sagt: „Indianer können eben besser hören als Weiße.“ „Ich bin nicht sicher“, erwidert der Indianer, lässt sich ein 50-Cent-Stück geben und wirft es auf das Pflaster. Es klimpert auf dem Asphalt, Leute bleiben stehen und sehen sich suchend um. „Siehst du“, sagt der Indianer, das Geräusch, das das Geldstück gemacht hat, war nicht lauter als das der Grille. Und doch hörten es viele. Wir alle hören auf das, worauf wir zu achten gewohnt sind.“</p>
<p>Worauf hören wir? Wie leben wir das aus, wenn wir auf das hören, was wir gewohnt sind? Können wir voneinander etwas lernen in dem, worauf wir achten? Der Glaube an Gott wird unterschiedlich gelebt – und selbst, wenn wir uns an Jesus Christus ausrichten, so ist auch die Frömmigkeit, die Spiritualität verschieden. Dem wollen wir auf die Spur kommen und laden ein zu einem Impulstag „Lebendige Spiritualität“ am 29.10. Wer sich an diesem entscheidenden Thema vertiefen und austauschen möchte, sollte sich möglichst bald anmelden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mit freundlichem Gruß aus der Bugenhagengemeinde Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Fukushima</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Was geht uns Fukushima an? Für die Medien ist Fukushima kaum noch aktuell, obwohl die Menschen dort leiden und die Auswirkungen gewaltig sind. Es bleibt zu hoffen, dass bei der notwendigen politischen Debatte das Wohl der Menschen und der Menschheit im Blick ist. Was geht uns Fukushima an? Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Für die Medien ist Fukushima kaum noch aktuell, obwohl die Menschen dort leiden und die Auswirkungen gewaltig sind. Es bleibt zu hoffen, dass bei der notwendigen politischen Debatte das Wohl der Menschen und der Menschheit im Blick ist.</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Es ist eine der schrecklichsten Katastrophen und die Frage taucht auf: Warum lässt Gott so etwas zu? Die menschlich entwickelte Atomtechnik hat sich gegenüber der Naturgewalt nicht gewachsen gezeigt. Aus ihrer buddhistischen Tradition nehmen die meisten Japaner das Unglück gelassen hin. Ihre stoische Ruhe beeindruckt uns unruhige Europäer. Das kann mancher Christ und Nicht-Japaner nur bewundern. Der Buddhismus kennt keinen personalen Gott – also kann er ihn auch nicht anklagen.</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Aushalten allein kann nicht die Lösung sein. Zu sehr sind Mensch und Schöpfung in Fukushima und Umgebung auf Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zerstört. Die Erschütterung geht tiefer: Die Menschheit ist durch die unbeherrschbar gewordene Technik bedroht. Sie hat sich selbst einer Energiegewinnung ausgeliefert, die sie im Zweifelsfall nicht beherrscht. „Machet euch die Erde untertan“, wie es im biblischen Schöpfungsbericht heißt, sieht anders aus. Die Folgen sind fatal!</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Bei aller Gelassenheit zeigen die Gesichter der Menschen aus Japan, dass die Angst regiert. Das wird jedem so gehen, der unmittelbar betroffen ist. Als Christen haben wir einen Gott der hört und der redet. So suchen wir in allem Unglück und Leid Vertrauen zu gewinnen. In und durch die Widerstände und Widrigkeiten des Lebens. Jesus war kein Stoiker, der Schlimmes gelassen hingenommen hat. Er hat vor seinem Tod gezittert, geweint &#8211; und sich in anderen Situationen überschwänglich gefreut. Christen haben den nichtchristlichen Japanern etwas voraus: Vertrauen. Das ist zukunftsweisender als stoisches Aushalten. Es weist über uns selbst hinaus auf den Größeren. So ist es für Christen möglich, die schlimmsten Dinge nicht nur hinzunehmen, sondern im Vertrauen anzunehmen.</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Wer vertrauen fasst, wer nicht allein mit sich beschäftigt ist, kann für andere da sein. Praktische Hilfe ist geboten. Wenn Menschen in Zeltstädten frieren, brauchen sie warme Decken. Es gibt immer zwei Dinge, die man tun kann: Helfen und beten. Übrigens auch in umgekehrter Reihenfolge.</p>
<p><strong>Was geht uns Fukushima an?</strong> Politische Verantwortung ist angesagt. Oder gar öffentlicher Protest? Weitere Frage sind: Woher beziehe ich meine Energie im Haushalt? Lebe ich ökologisch verantwortlich? Wie können die nächsten Generationen leben – und nicht nur überleben? Antworten darauf sind nicht mal eben gefunden und auch nicht leicht umzusetzen. Das ist alleine wahrscheinlich nur schwer möglich. Es braucht gemeinschaftliche Aktionen. Beten ist Besinnung und Besinnung hilft bewusst zu handeln. So Jesus es gesehen und gesagt: „Bittet, so werden ihr empfangen. Suchet, so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan.“ In diesem Sinne wünsche ich eine besinnliche und gesegnete Sommer- und Ferienzeit</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Ostern erleben</title>
		<link>http://www.kirche-nettelnburg.de/ostern-erleben</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 19:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Stille – sie ergreift jeden, der am Ostersonntagmorgen zum Frühgottesdienst in die Kirche kommt. Keine Lampen, keine Kerzen, (fast) kein Sonnenlicht. Stille – am Ende einer Nacht, die dafür steht, was es dunkel bei uns werden lässt: sich verlassen fühlen, keine Orientierung haben, hoffnungslos, gottlos, schuldig geworden, verloren. Stille [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p><strong>Stille </strong>– sie ergreift jeden, der am Ostersonntagmorgen zum Frühgottesdienst in die Kirche kommt. Keine Lampen, keine Kerzen, (fast) kein Sonnenlicht.</p>
<p><strong>Stille </strong>– am Ende einer Nacht, die dafür steht, was es dunkel bei uns werden lässt: sich verlassen fühlen, keine Orientierung haben, hoffnungslos, gottlos, schuldig geworden, verloren.</p>
<p><strong>Stille </strong>– sie wird oft überspielt, ist nicht immer leicht auszuhalten, aber doch notwendig. Denn ohne Einhalten kein Neubeginn. Was immer wieder zugedeckelt wird, bewirkt Dunkelheit.</p>
<p><strong>Still </strong>wurde es am Kreuz, an das Jesus genagelt wurde. Mundtot wollten sie ihn machen. Er wurde abgeurteilt. Kein Argument sticht. Keine Initiative rettet. Kein Mitleid bricht durch.</p>
<p><strong>Still </strong>wird es im Herzen eines Mannes, der zur römischen Exekutionsgarde gehörte. Er sieht das sterbende Gesicht und hört die letzten Worte, die Jesus betet. „Vater im Himmel, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ In dieser Stille kommt dem Hauptmann die Erkenntnis: Er ist wirklich Gottes Sohn. (Matthäus 27, 54). Es ist, als würde ein Licht angezündet mitten in der düsteren Szene.</p>
<p><strong>Still </strong>ist es, wenn die Kerzen in der dunklen Kirche am Ostermorgen angezündet werden. Licht bricht sich Bahn. Die Verlorenheit und die Gottverlassenheit bekommen Raum, aber haben nicht das letzte Wort.</p>
<p><strong>Aus der Stille </strong>werden die Loblieder angestimmt, das Licht angemacht, die Glocken geläutet die Orgel gespielt. Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden! Davon wird das Herz berührt, der Verstand ist gefordert und Hoffnung wird geweckt.</p>
<p>Am Ostersonntag starte ich eine <strong>Predigtreihe Hoffnung</strong>. Erstes Thema: „Hoffen auf das, was man nicht sieht.“ Am Ostermontag im Abendgottesdienst (17 Uhr) wird das Osterlachen Thema sein: „Seid fröhlich in der Hoffnung!“ Das lässt sich hier kaum beschreiben, das gilt es mitzuerleben. Herzliche Einladung, Ostern in der Kirche mitzufeiern.</p>
<p>Es grüßt Sie/Euch aus der Bugenhagengemeinde</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Gute Frage!</title>
		<link>http://www.kirche-nettelnburg.de/gute-frage</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 20:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Täglich werden wir mit Interviews in Magazinsendungen und Talkshows beglückt. Vieles davon ist ein eingeübtes Frage- und Antwortspiel. Wird ein gefragter Mensch dann von einer Frage überrascht, auf die er nicht vorbereitet war, sagt er oft: „Gute Frage!“ – und es folgt eine Pause. Welche Fragen bringen uns dazu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p>Täglich werden wir mit Interviews in Magazinsendungen und Talkshows beglückt. Vieles davon ist ein eingeübtes Frage- und Antwortspiel. Wird ein gefragter Mensch dann von einer Frage überrascht, auf die er nicht vorbereitet war, sagt er oft: „<em>Gute Frage</em>!“ – und es folgt eine Pause. Welche Fragen bringen uns dazu, einmal einzuhalten? Wer hat Ihnen das letzte Mal eine Frage gestellt, bei der Sie geantwortet haben: „<em>Gute Frage</em>“ – und die Frage hat sie nicht so schnell losgelassen? Natürlich unterliegt die Gewichtung „gut“ der persönlichen Einschätzung. Sie muss nicht von jedem als „gut“ empfunden werden. Aber stellen Sie sich einmal vor, Sie werden gefragt: -Welche Saat ist in ihrem Leben aufgegangen? -Wo spüren Sie heute Nachholbedarf? -Wo wollen Sie noch hin? -Welches Anliegen Gottes haben Sie verstanden – und teilen es? Jesus hat auch gute Fragen gestellt. Zum Beispiel: -Willst du gesund werden? -Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden an seiner Seele nimmt? -Wem bist du zum Nächsten geworden? -Hast du mich lieb? Mit einer guten Frage Zeit verbringen, ist wertvoll. Sie steht, sagte der griechische Philosoph Aristoteles, am Beginn eines Weges, der Leben eröffnen kann. Glücklich, wer zur Frage sogar noch einen Gesprächspartner findet! Es gibt Gesprächspartner in den Gruppen und Kreisen unserer Gemeinde. Auch die Predigt im Gottesdienst greift manche gute Frage auf, so hoffe ich. Im persönlichen Gespräch bei einem Besuch bei Ihnen oder bei mir lasse ich mich auch gerne befragen. Dabei habe ich schon häufig erlebt, dass ich erst einmal eine Pause machen musste, weil mir auch nichts Besseres einfiel, als zu sagen: Gute Frage! Das Gespräch, das dann folgte, ließ dann meist eine gute Saat im Leben aufgehen… Ich hoffe, ich habe Lust auf gute Fragen und noch mehr auf weiterführende Antworten gemacht.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mit herzlichem Gruß Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Heute… !</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 21:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Heinrich Böll hat vor vielen Jahren eine bissige Satire über die Weihnachtsverliebtheit der Deutschen geschrieben. Da beschließt eine Frau, dass immer Weihnachten sein möge. Immer. Nicht nur drei Tage im Jahr. Und so bleibt der Weihnachtsbaum das ganze Jahr über stehen. Der Weihnachtsengel krächzt das ganze Jahr über sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p>Heinrich Böll hat vor vielen Jahren eine bissige Satire über die Weihnachtsverliebtheit der Deutschen geschrieben. Da beschließt eine Frau, dass immer Weihnachten sein möge. Immer. Nicht nur drei Tage im Jahr. Und so bleibt der Weihnachtsbaum das ganze Jahr über stehen. Der Weihnachtsengel krächzt das ganze Jahr über sein „Friede! Friede!“ durch die Wohnstube. Weihnachten nicht nur zur Weihnachtszeit – unsere Wirklichkeit in einer Nussschale. Denn wir möchten doch auch sonst gern alles immer verfügbar haben. Erdbeeren am Heiligabend. Grünkohl im Hochsommer. Im trüben deutschen Winter fliehen wir unter die spanische Sonne. Im heißen deutschen Sommer ins überdachte Skiparadies nach Bispingen. Das Problem nämlich ist: Wer immer alles hat, hat eigentlich gar nichts mehr. Wer immer Weihnachten feiert, feiert nie mehr Weihnachten! „Alles hat seine Zeit“, schreibt der Prediger Salomo. Lang ist´s her. Dabei hat der Rhythmus der Jahreszeiten, der Wechsel zwischen Überfluss und Mangel, zwischen Fasten und Feiern einen tiefen Sinn. Das Auf und Ab des Lebens hält uns lebendig. Erwartungsvoll. Der Welt gegenüber. Anderen Menschen gegenüber. Und Gott gegenüber. Deshalb wollen wir den Advent nur in der Adventszeit und Weihnachten nur in den Tagen nach dem 24. Dezember feiern. Das Besondere muss das Besondere bleiben, sonst wird alles alltäglich. Klar, die Botschaft der Engel auf dem Hirtenfeld gilt das ganze Jahr. Aber sie tönt eben nicht als Endlosband vom Himmel. Klar, der Heiland hält und trägt uns das ganze Jahr. Aber die Engel verkündigen: „Heute ist euch der Heiland geboren!“ Die Veranstaltungen und Gottesdienste der Bugenhagengemeinde möchten Sie, möchten Euch begleiten im Hin und Her, im Auf und Ab des Lebens, in der Adventszeit, an Weihnachten und auch danach. Hier erinnern wir uns immer wieder, dass es den Heiland, den Retter gibt, der an einem Tag der Geschichte in unsere Welt gekommen ist. Und den wollen wir fröhlich feiern!</p>
<p>Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes Hineinkommen ins neue Jahr wünscht</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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		<title>Herbstlaub</title>
		<link>http://www.kirche-nettelnburg.de/herbstlaub</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 20:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nicht nur die Blätter, die von den Bäumen fallen, zeigen das an. Der Herbst und besonders das Grau im Monat November machen sensibel für die Vergänglichkeit des Lebens. Das ist oft bedrückend, lässt uns aber auch fragen, was uns trägt und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nicht nur die Blätter, die von den Bäumen fallen, zeigen das an. Der Herbst und besonders das Grau im Monat November machen sensibel für die Vergänglichkeit des Lebens. Das ist oft bedrückend, lässt uns aber auch fragen, was uns trägt und auf wen wir uns verlassen können. Wenn eine (Lebens-)Zeit zu Ende geht, wenn Stückwerk offenbar wird oder Fehler und Schuld zutage treten, gibt der Aufblick zu Jesus Christus Hoffnung. Geben Sie Ihren Fragen, Ihrer Hoffnung, Ihrem Glauben Raum! Das kann in den Gottesdiensten, in den Gesprächskreisen oder auch bei einem Seelsorgegespräch geschehen.</p>
<p>2010 wurde als das „Jahr der Stille“ ausgerufen. Die Stille hat es nicht leicht in unserer Welt. Wahrscheinlich ist es nur vereinzelt gelungen, still zu werden. Auch das ausklingende Jahr gibt genügend Gelegenheiten zur Stille.</p>
<p>Als Beitrag zum Jahr der Stille versteht sich das folgende Gedicht von Jürgen Werth:</p>
<p><strong>Herbstlaub</strong><br />
Manchmal treibt es mich wie Herbstlaub durch die Gassen<br />
Keine Zeit für ein Gespräch, für ein Gebet<br />
Doch auf einmal kriegst du wieder mich zu fassen<br />
Und ich weiß, du hast mich niemals losgelassen<br />
Und ich spüre, wie die Unruhe vergeht<br />
Manchmal weiß, manchmal kann ich nicht mehr weiter<br />
Manchmal seh ich keine Tür mehr in der Wand<br />
Doch dann öffnet sich ein Weg, erst schmal, dann breiter<br />
Und dann lächelst du mir zu, gelöst und heiter<br />
Und ich atme auf und greif nach deiner Hand<br />
Du bist da, bist der Frühling, wenn alles blüht<br />
Du bist da, das ist gut<br />
Du bist da, bist der Freund, der nie weiterzieht<br />
Du bist da, tust mir gut<br />
Manchmal ringt mich die Vergangenheit zu Boden<br />
Manchmal klagt mich jedes Wort an, das ich sprach<br />
Doch dann fühl ich mich auf einmal aufgehoben<br />
Kann nur taumelnd deine große Liebe loben<br />
Und ich winke allen meinen Fehlern nach<br />
Manchmal ist es in mir einfach nur noch dunkel<br />
Manchmal fühle ich mich ausgebrannt und leer<br />
Doch dann seh ich deine Sterne wieder funkeln<br />
Und die Wolken fliehen, die den Mond verdunkeln<br />
Und ein Licht geht auf, das Herz ist nicht mehr schwer</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mit einem herzlichen Schalom (= Friede, Wohlergehen)<br />
</em><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Mond ist aufgegangen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder! „Der Mond ist aufgegangen“ singen frohe Kinderherzen. Doch was würde wohl passieren, wenn der Mond nicht aufgehen würde? Was, wenn es den Mond nicht gäbe? Ohne Mond gäbe es möglicherweise kein Leben auf der Erde. Zumindest sähe es ganz anders aus. Der Erde würde es ohne Mond wie dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!</p>
<p>„Der Mond ist aufgegangen“ singen frohe Kinderherzen. Doch was würde wohl passieren, wenn der Mond nicht aufgehen würde? Was, wenn es den Mond nicht gäbe?</p>
<p>Ohne Mond gäbe es möglicherweise kein Leben auf der Erde. Zumindest sähe es ganz anders aus. Der Erde würde es ohne Mond wie dem Mars ergehen. Die Achse des Mars kippt alle paar Millionen Jahre um bis zu 60 Grad. Innerhalb kürzester Zeit tauschen Nordpol und Äquator ihre Plätze. Auf der Erde käme es dadurch zu einer Klimakatastrophe, die alle anderen Naturkatastrophen in den Schatten stellen würde.</p>
<p>Der Mond stabilisiert die Erdachse, so dass unsere Klimaverteilung trotz Eiszeiten über Jahrmillionen vergleichsweise stabil blieb. Für noch etwas ist der Mond verantwortlich: Er bremst die Drehung der Erde. Ohne Mond wäre der Tag nur acht Stunden lang. Zwar hätten wir dann früher Arbeits- und Schulschluss, aber wir hätten dann ähnlich gewaltige Stürme wie der Jupiter sie regelmäßig erlebt. Das wäre ziemlich unangenehm, wenn es uns Menschen dann überhaupt geben würde.</p>
<p>Kann es sein, dass der Mond ganz zufällig genau diese Position in unserem Sonnensystem hat und so das Leben auf der Erde ermöglicht? Könnte der Mond nicht ein deutlicher Hinweis sein für die Existenz Gottes? Die Bibel sagt: „Der Himmel verkündet Gottes Größe und Hoheit, das Firmament bezeugt seine großen Schöpfungstaten. Ein Tag erzählt es dem nächsten, und eine Nacht sagt es der anderen. Ohne Worte reden sie, keinen Laut kann man hören. Doch auf der ganzen Erde hört man die Sprache der Schöpfung, ihre Botschaft erreicht noch die fernsten Länder.“ (Psalm 19)</p>
<p>Niemand kann Gott beweisen. Es geht bei Gott um eine Vertrauensbeziehung. Und wer in einer Beziehung dauernd „Vertrauensbeweise“ fordert, kann das Vertrauen kaum noch gewinnen. Der Glaube folgt Hinweisen, Anzeichen, Aufmerksamkeiten. Der Glaube sucht die Liebe.</p>
<p>In der Gemeinde versammeln sich diejenigen, die in diesen Hinweisen – ich könnte auch sagen Wundern &#8211; keine Zufälle sehen. Manche sind in der Suche schon weiter und suchen die Gottesdienste und Gottes Wort immer wieder auf, weil sie sagen: Hier ist die Quelle des Lebens! Andere suchen eher tastend und fragend. Beides hat Raum in unserer Gemeinde.</p>
<p>So gibt es zum Beispiel die „Ich glaubs-Jugendwoche“ vom 13.-19. September, in der das Leben brummen wird in Gemeindehaus und Kirche. Besonnener geht es zu, wenn zwei Studenten unserer Gemeinde ihre Gedanken, Fragen und Entdeckungen an sechs Abenden und in einem Gottesdienst in einer Vortrags- und Diskussionsreihe mitteilen wollen. (18. &#8211; 24.10.)</p>
<p>Lassen Sie sich, lasst Ihr Euch doch einladen, um so einem glaubwürdigen Glauben an Gott weiter auf die Spur zu kommen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Herzlichen Gruß, Ihr/Euer Hartmut Sölter</em></p>
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		<title>Ostern ist gute Nachricht pur</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 18:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistliches Wort]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Jesus geht es um Tod und Leben. Sein Lebensbericht endet &#8211; und trotzdem beginnt das Leben. Jesu Grab ist leer, der Tod hat nicht das letzte Wort. „Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden“ jubelt die christliche Gemeinde seitdem zum Osterfest. Das ist gute Nachricht pur. Manchem geht das zu weit, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Jesus geht es um Tod und Leben. Sein Lebensbericht endet &#8211; und trotzdem beginnt das Leben. Jesu Grab ist leer, der Tod hat nicht das letzte Wort. „Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden“ jubelt die christliche Gemeinde seitdem zum Osterfest. Das ist gute Nachricht pur. Manchem geht das zu weit, denn sie können es nicht glauben. Auferstehung von den Toten – das hat es ja noch nie gegeben!</p>
<p>Das ist das außergewöhnliche der Osterbotschaft, dass sie nicht zu unseren Gewohnheiten und in unsere Denkmuster passt. Aber sie ist gleichzeitig gute Nachricht für die, die mit sich und ihrer Welt fertig sind, weil sie nur noch schlechte Nachrichten hören, weil sie alles nur noch eng sehen, weil ihnen ein weiter Horizont abhanden gekommen ist, weil sie mit allem überkreuz liegen. Die Auferstehung kann nur der glauben,der das Kreuz un</p>
<p>serer Welt kennt und erlebt. Genau so ist es den Jüngern ergangen. Ihr Glaube war tot, weil ihr Meister tot war – und dann haben sie doch den Auferstandenen erlebt und bezeugt. Wer viel „Kreuz“ erlebt hat, lässt sich nichts vormachen. Ihr Erleben war keine Illusion.</p>
<p>Was „zwingend“ am Auferstehungsglauben ist, kommt nicht aus uns heraus. Überzeugend sind veränderte Menschen und Verhältnisse: Wo aus Dunkelheit Licht wurde, wo sich Verzweiflung in Hoffnung kehrte. Die Bibel berichtet über die Freunde Jesu, deren Glaube seit Karfreitag gestorben war oder zumindest einen Riss bekommen hatte: Die Jünger finden zueinander, obwohl einige die Sache Jesu verraten hatten; sie kommen aus dem Rückzug heraus, obwohl sie viel Enttäuschung erlebt hatten. Sie erzählen so vom auferstandenen Jesus, dass andere beginnen zu glauben. Es geschieht Umkehr zum Lebendigen und zum Lebendigsein. Hoffnung über den Tod hinaus wird geboren. Diese und andere gute Botschaften durchziehen das ganze Neue Testament. Deswegen wurden die Lebensberichte über Jesus unter die Überschrift „Evangelium = Gute Nachricht“ gestellt. Machen wir uns auf die Spur dieser Osterbotschaft – und bitten Gott, dass er uns den Glauben an die Kraft der Auferstehung schenkt und erleben lässt.</p>
<p>H.G. Beutler beschreibt die Osterfreude in einem Gedicht:</p>
<p><strong>Am Morgen<br />
mach dich früh auf.</strong></p>
<p><strong>Wenn du dich beeilst,<br />
siehst du tanzen<br />
über Bäumen und Häusern<br />
die Sonne.</strong></p>
<p><strong>Ganz heimlich<br />
springt sie vor Freude<br />
über die Auferstehung des Herrn<br />
ohne zu zerspringen.</strong></p>
<p><strong>Am Morgen<br />
mach dich früh auf<br />
und du kannst<br />
mit den Vögeln singen:</strong></p>
<p><strong>Christ ist erstanden.</strong></p>
<p>Solch einen österlichen Sonnenaufgang wünsche ich Ihnen/Euch. Wer das feiern möchte, lasse sich zu den Ostergottesdiensten einladen.</p>
<p>Speziell am Ostersonntag – wie gewohnt um 7 Uhr zur aufgehenden Sonne.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ihr/Euer Hartmut Sölter, Pastor</em></p>
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