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	<title>Ev.-Luth. Bugenhagengemeinde Nettelnburg &#187; Unsere Kirche hatte Geburtstag</title>
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	<description>Nettelnburg</description>
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		<title>Rückblick auf Jubiläumsgottesdienst</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 21:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kirche hatte Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles hat seine Zeit&#8230; Feiern hat seine Zeit&#8230; zu unserem 50jährigen Kirchweihjubiläum und das haben wir auch getan mit einem Festgottesdienst am 2. November. In der Kirche konnten neben einer großen Zahl Gemeindeglieder auch viele Gäste begrüßt werden &#8211; aus unserer Partnergemeinde in Dresden, vom Feuerherz in Alsterdorf, aus Nettelnburg und Bergedorf. In ihrer Predigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="TEXT-ALIGN: center">Alles hat seine Zeit&#8230;</h2>
<p>Feiern hat seine Zeit&#8230; zu unserem 50jährigen Kirchweihjubiläum und das haben wir auch getan mit einem Festgottesdienst am 2. November.<br />
In der Kirche konnten neben einer großen Zahl Gemeindeglieder auch viele Gäste begrüßt werden &#8211; aus unserer Partnergemeinde in Dresden, vom Feuerherz in Alsterdorf, aus Nettelnburg und Bergedorf.<br />
In ihrer Predigt sprach Pröpstin Frau Dr. Murmann davon, was in 50 Jahren Gemeindeleben alles seine Zeit hatte: Freude bei Taufen und Trauungen, Klagen bei Trauerfeiern, Trubel bei Gemeindefesten und Basaren, Besinnung bei Andachten und Bibelstunden. Dankbarkeit in Gottesdiensten wie diesem für alles, was Gott schenkt. Dankbarkeit, die sich im Singen und Musik von Chor und Posaunenchor ausdrückte. Dankbarkeit, die wir Gott in Gebeten sagten.<br />
Dankbarkeit auch für die vielen Menschen, die als Ehrenamtliche in der Gemeinde mitarbeiten. Stellvertretend auch für sie wurde Wolfgang Scharfe das Ansgarkreuz für seine 44 Jahre Mitarbeit in Kirchenvorstand und Gemeinde verliehen.<br />
In seinem Grußwort zum Ende des Gottesdienstes dankte Bezirksamtsleiter Dr. Krupp der Gemeinde für ihre Arbeit und ermutigte sie, diese zum Wohl des Stadtteils und ganz Bergedorfs fortzusetzen.<br />
Anschließend an den Gottesdienst fand ein Empfang im Gemeindesaal statt. Hier war die Möglichkeit zum Austausch und zu weiteren Grußworten, in denen Freunde u. a. aus Alsterdorf und von der Arge Nettelnburg ihre Verbundenheit mit der Gemeinde ausdrückten.<br />
Als Zeichen der Verbindung mit der Gemeinde in Dresden wurde ein junger Walnussbaum für den Gemeindegarten mitgebracht. Singen hatte dann auch hier noch einmal seine Zeit, als angeleitet von unserer früheren Kirchenmusikerin Maria Stehn der Empfang mit einem Kanon beschlossen wurde.</p>
<div id="attachment_162" class="wp-caption alignnone" style="width: 243px"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/ehrung-wolfgang-scharfe.jpg"><img class="size-full wp-image-162" title="ehrung-wolfgang-scharfe" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/ehrung-wolfgang-scharfe.jpg" alt="Pastor Sölter, Wolfgang Scharfe u. Pröpstin Dr. Murmann" width="233" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Pastor Sölter, Wolfgang Scharfe u. Pröpstin Dr. Murmann</p></div>
<p style="TEXT-ALIGN: right"><em>Anke Ehlers </em></p>
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		<title>Interview mit Fritz Paschen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kirche hatte Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Im September besuchte ich Herrn und Frau Paschen in ihrem Zimmer in der Georg-Behrmann-Stiftung. Jahrzehnte hatten sie am Oberen Landweg gewohnt und das Gemeindeleben mit geprägt. In dem Interview kamen viele persönliche und gemeindliche Erlebnisse zur Sprache. Hier einige Auszüge : M.R. Wir feiern 50 Jahre Bugenhagenkirche Gemeinde, &#8230; und da wollte ich einfach einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September besuchte ich Herrn und Frau Paschen in ihrem Zimmer in der Georg-Behrmann-Stiftung. Jahrzehnte hatten sie am Oberen Landweg gewohnt und das Gemeindeleben mit geprägt. In dem Interview kamen viele persönliche und gemeindliche Erlebnisse zur Sprache. Hier einige Auszüge :</p>
<div id="attachment_141" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/fritz-paschen.jpg"><img class="size-full wp-image-141" title="fritz-paschen" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/fritz-paschen.jpg" alt="" width="228" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Reesch (rechts) beim Besuch bei Fritz Paschen</p></div>
<p>M.R. Wir feiern 50 Jahre Bugenhagenkirche Gemeinde, &#8230; und da wollte ich einfach einmal fragen, Sie haben doch am Oberen Landweg gewohnt, wann sind Sie dort eingezogen?<br />
F.P. 1961&#8230;. das Haus ist fast gleichzeitig mit dem Küsterhaus (Nettelnburger Kirchenweg 5) gebaut worden. Dieselbe Baufirma. Die gingen immer erst zum Küsterhaus und wenn sie mal wieder Lust hatten, dann kamen sie zu uns. Also im Vergleich zur heutigen Bauzeit war das ein langes Bauen, das ging über ein Jahr hinweg. Heutzutage schaffen die das in einem Vierteljahr. &#8230;<br />
M.R. Haben Sie gleich Kontakt zur Gemeinde gefunden?<br />
F.P. Der Kontakt zur Nettelnburger Kirche ist wie folgt entstanden: Ich war Grundschullehrer und unsere Nachbarstochter war in meiner Klasse. Sie sagte mir, wir feiern Gemeindefest. Ich sagte, das ist ja schön, gehst du dort auch hin? Ja, sagte sie. Und ich wünschte ihr viel Spaß, woraufhin sie sagte:&#8221; Schwester Hedwig hat gesagt, du sollst auch kommen.&#8221; Und so bin ich hin gegangen und habe die ersten Kontakte mit der Gemeinde gehabt. Ich bin danach ziemlich früh in den Kirchenchor eingetreten, der probte damals noch in dem alten Holzgebäude, als wir nur die hölzerne Kirche hatten. Die hatte am einen Ende einen kleinen Turm mit einer winzigen Glocke von der ein Faden herunter hing. Da konnte kurz vor dem Gottesdienst sich ein Junge vordrängeln und läuten. &#8230;.<br />
M.R. Seit wann waren Sie denn schon Lehrer in Nettelnburg?<br />
F.P. Seit 1952.</p>
<div id="attachment_140" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-grundsteinlegung.jpg"><img class="size-full wp-image-140" title="bhk-grundsteinlegung" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-grundsteinlegung.jpg" alt="Grundsteinlegung der Kirche im Juni 1957" width="230" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Grundsteinlegung der Kirche im Juni 1957</p></div>
<p>M.R. Dann haben Sie ja den ganzen Kirchbau miterlebt.<br />
F.P. Ja, in dem hölzernen Gebäude übten wir, was wir singen wollten, wenn die Kirche eingeweiht wird. Zum Beispiel:&#8221;Alles was ihr tut, alles was ihr tut, mit Worten oder mit Werken&#8221; und so weiter. Organistin und Chorleiterin war damals Elisabeth Andresen. Dann haben wir gesungen und bald nach der Einweihung der Kirche im Jahre 1958, sagte Pastor Muus: Können Sie nicht hier bei uns Hausmeister sein? Sie können auch bei uns wohnen. Wir haben dann da unten gewohnt in dem wunder-, wunderschönen Zimmer, was heutzutage mit Kinderklos besetzt ist&#8230;..<br />
M.R. &#8230;in diesem einen Raum!<br />
F.P. In diesem einen Zimmer &#8211; das war natürlich eng. Und dann, wie das bei jungen Leuten so ist, kommt auch mal ein Kind &#8211; und der Michael ist da geboren. &#8230;..<br />
M.R. Hausmeister hieß, Sie haben dann neben Ihrem Lehrerberuf in Haus und Garten einige andere Tätigkeiten ausgeübt?<br />
F.P. Ja, hauptsächlich bei Veranstaltungen Tische hin und her schleppen und solche Sachen.<br />
M.R. Der erste Herr Bischoff sozusagen.<br />
F.P. Ja, und meine Frau hat mich unterstützt, sie war dafür verantwortlich, dass im Hause sauber gemacht wurde, &#8230; Und dann wurde auch noch unsere Tochter Sigrid geboren.<br />
MR. Und Sie wohnten immer noch in diesem einen Raum!<br />
F.P. Ja, das war klein. &#8230; und Schwester Hedwig hat in dem jetzigen Clubraum (heute: Jugendraum) gewohnt. &#8230;.<br />
Wir sangen, als die Kirche eingeweiht wurde, und vorher musste ja auch der Umzug geregelt werden. Die Menschen sammelten sich alle vom Oberen Landweg her vor dem damals noch nicht verglasten Eingangsbereich der Kirche und Pastor Muus hatte es so gedacht: Die Kirche hat nur eine Tür, aber auch unter diesem Dach können Leute von der Siedlung und vom Oberen Landweg sich treffen. &#8230;.<br />
M.R. Da interessiert mich, ob Sie wissen, warum der Bürgermeister Max Brauer eingeladen war, das war doch sicher nicht üblich, dass der Hamburger Bürgermeister jeden Kirchenneubau in den Fünfziger Jahren mit einweihte.</p>
<div id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/max-brauer-kirchweihe.jpg"><img class="size-full wp-image-139" title="max-brauer-kirchweihe" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/max-brauer-kirchweihe.jpg" alt="Bürgermeister Max Brauer mit Kirchen-vorsteher Rabe am Tag der Kirchweihe" width="140" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgermeister Max Brauer mit Kirchenvorsteher Rabe am Tag der Kirchweihe</p></div>
<p>F.P. Wer das eingefädelt hat, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass unser verwaltender Kirchenvorsteher, der Herr Rabe, ein bekennender Sozialdemokrat, aber nebenbei ein standfester evangelischer Christ war. Jedenfalls als der Bürgermeister kam, ging ihm nicht der Pastor, sondern der sozialdemokratische und verwaltende Kirchenvorsteher entgegen: „Hallo Max, nett dass du kommst&#8221; und so, das beim Bürgermeister (!) &#8230;.<br />
M.R. Und dann sind Sie auch der Verbindungsmann von der Schule zur Gemeinde geblieben, bis zum Ende Ihrer Berufstätigkeit.<br />
F.P. Ja, das kann man sagen.<br />
M.R. Was ich jetzt auch noch einmal erwähnen muss: Das Ge-meindearchiv, also die Bilder-chronik, die wir von Ihnen über-nommen haben, die hat in diesem Kämmerchen oben lange Zeit geschlummert. Viele Bilder werden jetzt zum Jubiläum gezeigt.<br />
F.P. Zu dem Jubiläum 1983 habe ich die ganzen Pappen gestellt und an die Wände gehängt, und dann sagte Pastor Mahnke: „Lassen Sie doch die Pappen stehen, vielleicht kann man sie noch mal wieder brauchen, Sie haben sie doch auch so schön aufgeklebt.&#8221;<br />
M.R. Das war eine stetige, zuverlässige Tätigkeit, bei der Sie alles, was kam, gesammelt und beschriftet haben. &#8230;. Also damit haben wir jetzt einen reichhaltigen Schatz. &#8230;<br />
Herr Paschen, vielen Dank für das ausführliche und informative Gespräch.<br />
Vielen Dank, Frau Paschen.</p>
<p> </p>
<p><em>Martin Reesch</em></p>
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		<title>50 Jahre Bugenhagenkirche</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kirche hatte Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Feierlichkeiten zum Fest „800 Jahre Nettelnburg&#8221; liegen hinter uns und wir erinnern uns gern an die Veranstaltungen im Festzelt, an den Gottesdienst und natürlich an den Festumzug von der Kirche bis zum Sportplatz! Gibt es Nettelnburger, die nicht dabei waren? Und nun unser Kirchenjubiläum &#8211; 50 Jahre Bugenhagenkirche. Keine so große Zeitspanne wie eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feierlichkeiten zum Fest „800 Jahre Nettelnburg&#8221; liegen hinter uns und wir erinnern uns gern an die Veranstaltungen im Festzelt, an den Gottesdienst und natürlich an den Festumzug von der Kirche bis zum Sportplatz! Gibt es Nettelnburger, die nicht dabei waren?</p>
<p>Und nun unser Kirchenjubiläum &#8211; 50 Jahre Bugenhagenkirche. Keine so große Zeitspanne wie eben noch in den Blick genommen. Aber dennoch ein wichtiger Rückblick. &#8211; Erinnern wir uns:</p>
<p>Der Ritter Wernherus de Netelenburg hatte eine Urkunde mit unterschrieben, in der die Aufstauung der Bille und der Bau einer Mühle zur Regelung der Einkünfte der Geistlichen im Kirchspiel Bergedorf vertraglich geregelt worden war (heute: Alte Holstenstraße am Schlossteich). Nach dieser ersten urkundlichen Erwähnung Nettelnburgs 1208 lebten unter wechselnden Landesherren und Besitzern nur wenige Menschen in Nettelnburg, einem Landstreifen zwischen Bille und Dove-Elbe, der seit 1443, dem Bau des Schleusengrabens, noch eine dritte Wassergrenze bekam.<br />
(weiteres nachzulesen in „Ritter, Bauern, Siedler&#8221;, dem Nettelnburg-Buch des Kultur- und Geschichtskontors)<br />
Erst mit der Siedlung Nettelnburg (Gründung der Genossenschaft 1920) begann eine planmäßige Erschließung des Marschstreifens zwischen Kampbille und Allermöher Landscheide. Da dieser (nördliche) Teil der Billwerder Insel zur Kirchengemeinde Billwerder gehörte (der südlich der Landscheide gelegene Teil gehörte zu Allermöhe), wurde er auch Oberbillwerder genannt. </p>
<p style="text-align: center;"> <a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bugenhagensaal.jpg"><img class="size-full wp-image-137  aligncenter" title="bugenhagensaal" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bugenhagensaal.jpg" alt="" width="288" height="121" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Bugenhagensaal &#8211; die erste „Kirche&#8221; auf der Nettelnburg</p>
<p>Als 1922 die ersten 10 Häuser gebaut wurden, plante man noch keine Kirche. Aber aus heutiger Sicht ging dann doch alles recht schnell. Bis 1925 standen schon 115 Häuser, 1928 wurde die Schule eingeweiht und 1929 kam der Kirchsaal am Oberen Landweg dazu. Er hatte vorher in der Barmbeker Bugenhagengemeinde als Kirchsaal gedient, behielt hier seinen Namen und wurde so auch später Namensgeber für die neue Nettelnburger Kirche. Bereits 1926 gab es einen Hausbibelkreis, am 1. Dezember 1927 nahm der Hilfsprediger Weseloh im Gemeindeteil „Nettelnburg / Oberer Landweg&#8221; seine Arbeit auf und am 18. April 1938 wurde die Kirchengemeinde Nettelnburg selbstständig.</p>
<p>Der Bugenhagensaal war dann fast 30 Jahre Ort des Gemeindelebens; er wurde 1943 durch Bombentreffer stark beschädigt und anschließend wieder repariert.</p>
<p>In der Nachkriegszeit reiften schließlich Pläne für einen festen Kirchbau. Im März 1954 beschloss der Kirchenvorstand den Bau eines Gemeindezentrums mit Kirche und Gemeindehaus. Die Grundsteinlegung fand am 30. Juni 1957 statt. Bemerkenswert ist, dass zu dieser Festlichkeit trotz der innerdeutschen Grenze zum letzten Mal Dresdner aus der Laubegaster Partnergemeinde bei uns sein konnten. Leider war das bei der Einweihung der Kirche am 26. Oktober 1958 nicht mehr möglich. Die Trennung blieb dann bis zum „Mauerfall&#8221; 1989 bestehen.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-richtfest.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-136" title="bhk-richtfest" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-richtfest.jpg" alt="" width="267" height="185" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Richtfest 1958</p>
<p> Das Küsterhaus wurde 1961 fertig, das neue Pastorat konnte 1964 bezogen werden. Damit war das „Nettelnburger Kirchenviertel&#8221; komplett.Seitdem konnte sich im Gemeindehaus und in der Kirche ein vielfältiges Leben entfalten. 1972 wurde der Kindergarten eröffnet. Er hat nach wie vor seinen Ort im hinteren Teil des Gemeindesaales und muss für größere Gemeindeveranstaltungen immer wieder aus- und anschließend wieder eingeräumt werden. Aktuell gibt es Überlegungen, ob der Kindergarten nicht eigene, geeignetere Räume bekommen kann.<br />
Der Umbau des Dachgeschosses vor zwei Jahren hat dazu beigetragen, dass für Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und Kirchenvorstand, Basarwerkkreis und Instrumentalgruppen und weitere Angebote bessere Möglichkeiten geschaffen werden konnten.<br />
In den 50 Jahren seit dem Kirchneubau ist die ehrenamtliche Mitarbeit und sogar eigenverantwortliche Leitung bestimmter Bereiche immer wichtiger geworden. Durch dieses Mittragen und Mitgestalten durch Ehrenamtliche hat sich ein umfangreiches und vielfältiges Gemeindeleben entwickeln können. Im 2006 entwickelten Leitbild heißt es: „Die Bugenhagengemeinde ist das Haus, in dem sich Menschen begegnen und Gottes Liebe erfahren&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/dachetage-2006.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-135" title="dachetage-2006" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/dachetage-2006.jpg" alt="" width="284" height="211" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Entkernte Dachetage zum Umbau 2006</p>
<p>Wir sprechen vom Haus und meinen damit zunächst die Kirche und das Gemeindehaus, wo Platz ist für ein lebendiges Gemeindeleben.<br />
Gemeint ist damit aber auch die Gemeinde als Ganzes, in der sich jeder geborgen und angenommen fühlen kann, in der Raum ist für Begegnungen in jeder Phase unseres Lebens.<br />
<em>Martin Reesch</em></p>
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		<title>Unsere Kirche hat Geburtstag</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jjjakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kirche hatte Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Überraschung erlebt, wer die Bugenhagenkirche betritt: Ganz von alleine zieht das farbenfrohe Altarbild den Blick auf sich. Es ist kaum möglich, sich in die Kirchenbank zu setzen und nicht aufzublicken. Bilder sagen oft mehr als Worte. Hier lautet die Botschaft: „Komm so wie Du bist. Sei willkommen mit Deiner Anspannung oder Leere, egal ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/altarrfenster-bhk_klein.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-133" title="altarrfenster-bhk_klein" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/altarrfenster-bhk_klein.jpg" alt="" width="294" height="381" /></a>Eine Überraschung erlebt, wer die Bugenhagenkirche betritt: Ganz von alleine zieht das farbenfrohe Altarbild den Blick auf sich. Es ist kaum möglich, sich in die Kirchenbank zu setzen und nicht aufzublicken. Bilder sagen oft mehr als Worte. Hier lautet die Botschaft: „Komm so wie Du bist. Sei willkommen mit Deiner Anspannung oder Leere, egal ob Du dankbar bist oder voller Sorge, vertrauensvoll oder zweifelnd. Aber lass Dich in die Begegnung führen. Schau auch von innen nach außen, lass Dich zum Aufblick verführen.&#8221; Eben so, wie es im Leitsatz für die Gemeindearbeit heißt: „Die Bugenhagengemeinde Nettelnburg ist dasHaus in dem Menschen sich begegnen und Gottes Liebe erfahren.&#8221;<br />
Wir haben Gemeinschaft und Liebe in Gottes Haus erfahren. Gottes Wirken war spürbar in Gottesdiensten, Festen, Konzerten. Der Segen wurde gesprochen bei Ein- und Aussegnungen, Kinderbibelwochen, Jugendgottesdiensten.<br />
Vielen fällt das Stichwort Lebendigkeit ein, wenn man sie auf die Bugenhagengemeinde anspricht. Als Gemeinde, die im Gottes-dienst vor die-sem Bild sitzt, bekennen wir: Jesus Christus ist die Quelle unserer Lebendigkeit. Wir erfahren, was er uns zuspricht: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.&#8221; (Jahreslosung 2008, Johannes 14,16). Für mich ist das eine passende Überschrift für das Altarfenster.<br />
So einladend und farbenfroh der Gesamteindruck des Bildes ist, so anstößig ist der untere, dunkle Teil. Menschen stürzen ins Bodenlose. Man könnte meinen, dass vor der Hölle gewarnt werden sollte. Aber davon lässt sich heute niemand mehr bange machen. Wem aber einmal durch Verlust eines lieben Menschen, böse Nachrede oder anderes buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen wurde, der weiß, wie sich Verlorenheit anfühlt. Jesus ist diese Hölle, die man mitten im Leben erfahren kann, nichts Fremdes. Das Kreuz, das im Altarbild nirgends zu finden ist, ist hier im Ganzen des Bildes dargestellt. Christus verdammt nicht, er rettet. So wie wir es bei der Taufe hören: „Im Wasser der Taufe soll alles ertrinken, was den Menschen von Gott trennt. Aber aus dem Wasser der Taufe soll der neue Mensch auferstehen, der mit Jesus als Retter und Herrn zum ewigen Leben verbunden ist.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-1958.jpg"><img class="size-full wp-image-132  aligncenter" title="bhk-1958" src="http://www.kirche-nettelnburg.de/wp-content/uploads/2008/11/bhk-1958.jpg" alt="" width="269" height="183" /></a>Bugenhagenkirche &#8211; geweiht am 27.10.1958</p>
<p>Wie so oft im Leben ist es entscheidend, von welchem Blickwinkel wir uns ein Bild machen. Das Altarfenster führt zum Leben, das Jesus Christus durch Tod und Auferstehung für uns gewonnen hat. Jede Woche neu sind wir aufgerufen, den Aufblick zu ihm wagen.<br />
Ich wünsche Ihnen/Euch farbenfrohe Überraschungen. Manche davon gibt es bestimmt im Jubiläumsmonat.</p>
<p>Hartmut Sölter, Pastor</p>
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