Der Mond ist aufgegangen
veröffentlicht am 27. August 2010
Liebe Nettelnburgerinnen und Nettelnburger, liebe Gemeindeglieder!
„Der Mond ist aufgegangen“ singen frohe Kinderherzen. Doch was würde wohl passieren, wenn der Mond nicht aufgehen würde? Was, wenn es den Mond nicht gäbe?
Ohne Mond gäbe es möglicherweise kein Leben auf der Erde. Zumindest sähe es ganz anders aus. Der Erde würde es ohne Mond wie dem Mars ergehen. Die Achse des Mars kippt alle paar Millionen Jahre um bis zu 60 Grad. Innerhalb kürzester Zeit tauschen Nordpol und Äquator ihre Plätze. Auf der Erde käme es dadurch zu einer Klimakatastrophe, die alle anderen Naturkatastrophen in den Schatten stellen würde.
Der Mond stabilisiert die Erdachse, so dass unsere Klimaverteilung trotz Eiszeiten über Jahrmillionen vergleichsweise stabil blieb. Für noch etwas ist der Mond verantwortlich: Er bremst die Drehung der Erde. Ohne Mond wäre der Tag nur acht Stunden lang. Zwar hätten wir dann früher Arbeits- und Schulschluss, aber wir hätten dann ähnlich gewaltige Stürme wie der Jupiter sie regelmäßig erlebt. Das wäre ziemlich unangenehm, wenn es uns Menschen dann überhaupt geben würde.
Kann es sein, dass der Mond ganz zufällig genau diese Position in unserem Sonnensystem hat und so das Leben auf der Erde ermöglicht? Könnte der Mond nicht ein deutlicher Hinweis sein für die Existenz Gottes? Die Bibel sagt: „Der Himmel verkündet Gottes Größe und Hoheit, das Firmament bezeugt seine großen Schöpfungstaten. Ein Tag erzählt es dem nächsten, und eine Nacht sagt es der anderen. Ohne Worte reden sie, keinen Laut kann man hören. Doch auf der ganzen Erde hört man die Sprache der Schöpfung, ihre Botschaft erreicht noch die fernsten Länder.“ (Psalm 19)
Niemand kann Gott beweisen. Es geht bei Gott um eine Vertrauensbeziehung. Und wer in einer Beziehung dauernd „Vertrauensbeweise“ fordert, kann das Vertrauen kaum noch gewinnen. Der Glaube folgt Hinweisen, Anzeichen, Aufmerksamkeiten. Der Glaube sucht die Liebe.
In der Gemeinde versammeln sich diejenigen, die in diesen Hinweisen – ich könnte auch sagen Wundern – keine Zufälle sehen. Manche sind in der Suche schon weiter und suchen die Gottesdienste und Gottes Wort immer wieder auf, weil sie sagen: Hier ist die Quelle des Lebens! Andere suchen eher tastend und fragend. Beides hat Raum in unserer Gemeinde.
So gibt es zum Beispiel die „Ich glaubs-Jugendwoche“ vom 13.-19. September, in der das Leben brummen wird in Gemeindehaus und Kirche. Besonnener geht es zu, wenn zwei Studenten unserer Gemeinde ihre Gedanken, Fragen und Entdeckungen an sechs Abenden und in einem Gottesdienst in einer Vortrags- und Diskussionsreihe mitteilen wollen. (18. – 24.10.)
Lassen Sie sich, lasst Ihr Euch doch einladen, um so einem glaubwürdigen Glauben an Gott weiter auf die Spur zu kommen!
Herzlichen Gruß, Ihr/Euer Hartmut Sölter