Kriegsenkel – Geboren in den 50er bis 70er Jahren

Kriegsenkel – Geboren in den 50er bis 70er Jahren, die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas

In der neueren psychologischen Forschung kommen zwei große Gruppen von Menschen mit ihrem Leben und Leiden mehr in den Blick: Die so genannten „Kriegskinder“, geboren etwa zwischen 1927 und 1945, die die volle Wucht des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges als Kinder durchlitten haben. Ihre Kinder sind die „Kriegsenkel“, geboren etwa zwischen 1950 und 1975.
Ehepaar Wenzelmann
Während die „Kriegskinder“, jetzt im Rentenalter, zum Beispiel von unerklärlichen Ängsten gequält werden, leiden die „Kriegsenkel“ mehr an diffusen negativen Gefühlen. Die unverarbeiteten Erfahrungen der Eltern lösen bei ihnen unerklärliche destruktive Gefühle, innere Heimatlosigkeit oder diffuse Ängste vor der Zukunft aus. Dieser Ursache ist für die Betroffenen häufig schwer auf die Spur zu kommen. Zu all dem müssen die Kriegskinder auch noch den Vorwurf verkraften, sie sollten doch nicht jammern, denn sie seien ja schließlich in Friedenszeiten aufgewachsen und hätten „alles gehabt“.
An diesem Themenabend wollen wir schwerpunktmäßig die Leiden der Kriegsenkel in den Blick nehmen und können dankbar feststellen, dass es auch für sie durch Gottes Liebe Frieden und Heilung gibt.

Ort: Gemeindesaal, Nettelnburger Kirchenweg 4
Termin: Mittwoch, 3. Februar 2016, 19.30 Uhr
Referenten: Pfr. Dr. Gottfried und Anne Wenzelmann
Kosten: Eintritt frei, Spende erbeten
Anmeldung: Kirchenbüro unter Tel. 0 40 – 735 51 21

Gottfried und Anne Wenzelmann


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