Synode

Kirchenkreissynode. Eine Aufgabe für Sie?

Gleich nach der Einführung der neuen Kirchenvorstände steht die nächste wichtige Wahl an: Wir suchen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenkreissynode.
Was ist die Synode? Das Kirchenparlament unseres Kirchenkreises Alt-Hamburg. Sie entscheidet z.B. über Pfarrstellen, den Kirchenkreishaushalt, sie wählt PröpstInnen und BischöfInnen und macht sich Gedanken über die Gestalt und Zukunft unserer Kirche in Hamburg.
Wie kommt man hinein? Gewählt werden kann jedes Gemeindeglied, das über 18 Jahre alt ist. Es wählen die Kirchenvorstände, sie wählen eine Anzahl Ehrenamtliche, PastorInnen, Mitarbeitende in den Gemeinden und den „Diensten und Werken“.
Nach der Fusion der drei Kirchenkreise Alt-Hamburg, Harburg und Stormarn zu einem großen kann zum ersten Mal nicht mehr jede Gemeinde einen eigenen Synodalen entsenden. Stattdessen werden die Gemeinden unserer Region (Bergedorfer Marschen, Nettelnburg, St.Petri und Pauli und St. Michael) gemeinsame VertreterInnen wählen: insgesamt 3 Ehrenamtliche, 1 PastorIn und eine bestimmte Anzahl Mitarbeitender und deren StellvertreterInnen. Die Zahlen richten sich nach der Größe der Region.
Wie wird man KandidatIn? Mitgliedschaft im Kirchenvorstand ist keine Bedingung. Jedes wahlberechtigte Gemeindeglied kann Ehrenamtliche, PastorInnen und Mitarbeitende, die Mitglied der Gemeinde sind, in der sie arbeiten, vorschlagen, natürlich auch sich selbst. Dafür braucht man dann 5 Unterstützende. Formulare gibt es demnächst in den Kirchenbüros. Die Vorschläge müssen bis zum 7.2.2009 in den Büros eingehen.
Was für Voraussetzungen braucht man? Man sollte bereit sein, für die eigene Gemeinde, aber auch für die ganze Region Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen für den ganzen Kirchenkreis zu treffen. Fachkompetenz kann nicht schaden, wichtig ist vor allem Engagement und der Blick über den Tellerrand.
Die Synode tagt etwa 4x im Jahr, meist Donnerstagabend, für Haushaltssitzungen einen ganzen Sonnabend. Dazu kommen Vor- und Nachbereitungen in der Bezirkskonferenz. Dort können sich auch die Gemeinden informieren und beteiligen, die keine direkten Synodalen stellen.
Für wie lange verpflichtet man sich? Die Amtszeit der Synode dauert wie die des Kirchenvorstandes 6 Jahre. Wer einmal verhindert ist, kann sich vertreten lassen.
Wenn jemand aus bestimmten Gründen ausscheiden will oder muss (z.B. durch Umzug), endet die Amtszeit früher und die Stellvertretenden rücken nach.
Wer mehr über Arbeit der Synode, Kandidatur und Wahlverfahren wissen möchte, kann sich bei den Gemeindesynodalen (für Nettelnburg: Jens Ehlers und Sylvia Koeppe) informieren oder auf www.zudritt.de.

Für das Kirchspiel Bergedorf Angelika Meyer, Pastorin in St. Michael zu Bergedorf
und stellvertr. Vorsitzende Kirchspielkonferenz Bergedorf


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