Zukunftskonferenz

Zukunftskonferenz mit 80 Teilnehmenden

 

Am letzten Januarwochenende haben sich 80 Frauen und Männer zwischen 16 und 86 Jahren getroffen, die in der Bugenhagengemeinde mitleben oder sich mit ihr verbunden wissen.

Unter guter Leitung des Beraterehepaares Oliver und Sabine Schippers vom Institut für natürliche Gemeindeentwicklung wurden in verschiedenen Gruppen Visionen, Ziele und Schritte für die Zukunft erarbeitet.
Dabei spielte die Geschichte der Gemeinde und Einflüsse der Gegenwart (Trends) für den Zukunftsentwurf (Wie sieht die Gemeinde 2018 aus?) eine Rolle. Bei der Festlegung von dem, was umgesetzt werden soll, war Kriterium, was Übereinstimmung unter den Teilnehmenden ist – und was als Initiative aufgegriffen wurde. (Die anderen Vorschläge sind in einem umfassenden Protokoll festgehalten und können später vom Kirchenvorstand und/oder auf Gemeindeversammlungen Thema sein).
Die Ergebnisse wurden auf der Gemeindeversammlung am 29.02.08 vorgestellt. Sie bestehen am sichtbarsten in 9 Initiativgruppen.
Selbst wenn nicht alle Initiativen zur Umsetzung finden, haben wir viel miteinander und aneinander entdeckt. Die Gemeinschaft ist gestärkt und setzt für die Kirchengemeinde im Jubiläumsjahr, fünfzig Jahre Bugenhagenkirche, Impulse nach innen und außen.

Hartmut Sölter, Pastor

 

Herausforderungen, die der Kirchenvorstand nach der Zukunftskonferenz sieht:

In der Bugenhagengemeinde Nettelnburg
… werden wir uns nach außen öffnen.
… stellen wir bisherige Formen in Frage um neue, niederschwellige Angebote zu machen.
… bewegen wir uns auf dem „gesellschaftlichen Marktplatz der Angebote“
… gehen wir auf Menschen in Not zu (Gemeindemitglieder und andere).
… finden wir unsere (individuelle) Berufung (Gaben) und leben sie als Christen.
… fordern wir zu geistlicher und seelsorgerlicher Reifung heraus.
… engagieren wir uns in verschiedenen Teilen in EINER und für EINE Gemeinde.
… gestalten wir Gemeindearbeit in familiärer Atmosphäre – mit Ehrlichkeit, als Familie mit allen schönen und schwierigen Aspekten;
… leben wir mit Wertschätzung füreinander und aufeinander bezogen.

 

Download einer Zusammenfassung der Zukunfskonferenz – Größe ca. 2,3MB:

zusammenfassung-zk

Download der Präsentation der Zukunftskonferenz – Größe ca. 7,1MB:

ppt-zk-08-neu2.pdf

 

Nachtreffen vom 24.09.2008 zum „Stand der Dinge“ nach der Zukunftskonferenz

 
Die am Ende der Zukunftskonferenz entstandenen Initiativgruppen wurden gebeten, einen kurzen
Bericht zu geben:

  • Was konnte bisher erreicht werden?
  • Was konnte nicht erreicht werden? Warum?
  • Welche weiteren Ziele und Aufgaben sieht die Initiativgruppe für sich?
  • In welchen Bereichen wird Unterstützung benötigt?

An die Berichte schloss sich jeweils eine kurze Plenumsdiskussion an.

Initiativgruppe: Bibelseminare

  • Wir mussten feststellen, dass es sehr unterschiedliche Interessen in unserer Gruppe gab.
  • Aktuell besteht die Gruppe nicht mehr. Die Inhalte werden in die Hauskreisarbeit
    eingebracht.
  • Alle Hauskreise haben ein gemeinsames Thema bearbeitet. Daraus wurde ein gemeinsam
    gestalteter Gottesdienst.
  • Eine Hauskreis-Freizeit fand statt.
  • Zukünftig sind Bibelseminare geplant. Außerdem soll es ein Agape‐Mahl zur Jahreslosung
    geben.
  • Unterstützung wird bei der Suche nach Referenten benötigt.

Kindergarten: Raumkonzept

  • Momentan prüft ein Architekt die unterschiedlichen Möglichkeiten (Umbau / Neubau).
  • Mit den Eltern und zukünftigen Eltern wurde der weitere Bedarf für den Kindergarten
    ermittelt. Neben Elementarplätzen soll es auch Krippenplätze geben.
  • Geplant ist ein Neubau mit Platz für Krippenkinder sowie 3-6jährige Kinder (Elementar).
  • Die Öffnungszeiten sollen auf mindestens 6 Stunden erweitert werden.
  • Die familiäre Struktur des Kindergartens soll erhalten bleiben.
  • Durch den KV und durch den Verband braucht es Unterstützung bei der Erweiterung. Die
    Gemeinde sollte die Veränderungen im Gebet begleiten. (Dafür braucht es
    Öffentlichkeitsarbeit von Seiten des Kindergartens in der Gemeinde.)

In der Plenumsdiskussion wurde die Notwendigkeit unterstrichen, dass es für die Planung
Klarheit über die Entwicklung und den Bedarf an Kindergartenplätzen des Stadtteils braucht .
Hierzu greift die Bedarfsermittlung über die Eltern zu kurz.

Außenwirkung – Jugendliche

  • Wir beteiligen uns an der EC-Ich-Glaub´s-Jugendwoche. Für diese Veranstaltung kommen ein
    Team aus Südafrika und eine Evangelistin. Es werden Einsätze an Schulen stattfinden. Die
    zentrale Abendveranstaltung ist dann in der Bugenhagengemeinde. Dafür werden wir den
    Raum gestalten, bieten Musik und Bewirtung.
  • Die Jugendfreizeit war ein Erfolg. Die Jugendgruppe wächst.
  • Noch offen ist die Gestaltung einer Website der Gemeinde‐Jugend.

Seelsorge auf breitere Basis stellen

  • Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten zu erweitern, Gespräche im vertrauten Rahmen zu
    führen. Seelsorge soll bewusst angeboten werden.
  • „Endlich-leben“ als Angebot für Suchtkranke ist für 2010 geplant.
  • Als Gruppe haben wir geprüft, welche Angebote wir leisten können und in welchen
    Bereichen wir delegieren müssen. Zunächst wollen wir verschiedene, auch schon in der
    Gemeinde bestehende Angebote sammeln und in der Gemeinde darüber informieren.
  • Seelsorgerliche Angebote sollen verstärkt in die Gemeinde kommuniziert werden. So soll es
    eine Information im nächsten Turmhahn geben.

In der Plenumsdiskussion wurde wichtig, dass es regelmäßige Informationen zum Thema Seelsorge in
der Gemeinde braucht.

Musikveranstaltung / Konzert

  • In unserer Weiterarbeit was uns „gemeinsam“ und „gernationsübergreifend“ wichtig.
  • Das Daniel-Musical hat bereits unsere Kriterien erfüllt.
  • Jetzt wollen wirr mit der Dienstgruppe „Musik“ Weiteres planen, z.B. ein Konzert am 8. Mai
    2009.
  • Weitere Gelegenheiten für gruppenübergreifendes Musizieren werden geplant. Alle
    Musizierenden sollen unterstützt werden.

Im Plenum wurde betont, dass es auch zu fördern ist, dass sich „Teile“ der Musikgruppen einander
helfen. Außerdem sollen die Solisten nicht vergessen werden.

Konzept „Hauptamtliche / Ehrenamtliche Arbeit“

  • In der Beschäftigung mit dem Thema stellte sich heraus, dass das Ziel ist: Die Hauptamtlichen
    für die die Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen für die Gemeinde.
  • Da immer weniger Mitarbeiter zu finanzieren sind, werden bestimme Aufgaben (Diakonie,
    Besuchsdienst, Seelsorge) weniger wahrgenommen.
  • Um die Fragen der Finanzierung weiterer vollzeitlicher Mitarbeiter zu klären, sind wir im
    Kirchenkreis auf einen Fachmann (Fundraiser) zugegangen. Dabei wurde deutlich:

    • Es braucht ein klares Förderziel, um Spender zu gewinnen.
    • Es besteht ein hoher Druck, Spenden aufzubringen, da diese für einen langen
      Zeitraum zugesicher sein müssen. Sonst kann man niemanden anstellen.
  • Jetzt sind die Verantwortlichen geragt, Entscheidungen zu treffen und nächste Schritte zu
    planen.

Kirchenvorstand und Gruppe sollten hierzu zusammenarbeiten. Der Fundraiser des
Kirchenkreises könnte das weitere Vorgehen unterstützen.

Ruheort/ -insel

  • In Kombination mit dem Büchertisch gab es einen Versuch. Dieser blieb ohne Beteiligung von
    Gemeinde und Einwohnern.

    • Haben wir zu wenig für die „Offene Kirche“ geworben?
    • War es der falsche Zeitpunkt?
  • Zukünftig soll es liturgisch gestaltete Zeiten geben, z.B. Taize-Andacht, Adventsandacht)
  • Wir benötigen musikalische Unterstützung.

Kirche im Einkaufszentrum

  • Die Gruppe heißt heute „Treffpunkt Kirchencenter“
  • Es haben Treffen zwischen den sechs beteiligten Gemeinden stattgefunden. Dabei gab es
    einen Erfahrungsaustausch mit Harburg.
  • Mit dem Betreiber des Einkaufszentrums konnte noch keine Einigung erzielt werden. Im
    Frühjahr 2009 geht es weiter.
  • Wir bleiben am Thema dran und begleiten andere Orte (Harburg). Wir sind offen dafür, mit
    anderen Gemeinden zusammen nach außen zu gehen.

Café / Treffpunkt

  • Als Name haben wir uns für „Sonnenblume“ entschieden.
  • Bisher hat das Café 3x stattgefunden. Weitere Termine sind geplant.
  • Das Café hatte einen großen Zulauf. Auch im Team arbeiten Menschen mit, die sich bisher
    nicht in der Gemeinde engagierten.
  • Noch mangelt es an einem geeigneten Raum, an Mobiliar und Zubehör.
  • Noch offen ist, ob es eine Zusammenarbeit mit der Bücherstube geben sollte und Treffen
    unter der Woche angeboten werden.
  • Um das Café öfters anzubieten, fehlt es an Mitarbeitern.
  • Das Café fördert die Begegnung auch unter den Generationen und zu Noch-Nicht-
    Gemeindegliedern.

Statements, was den Teilnehmern während oder nach der
Zukunftskonferenz wichtig geworden ist

  • Viele Leute haben viele Ideen zusammengtragen. Neuerungen wurden geschafft.
  • Es braucht Menschen, die sich beteiligen.
  • In unserer Gemeinde gibt es viel Sehnsucht nach Gemeinschaft.
  • Es hat in den Alltag ausgestrahlt und Motivation geschaffen.
  • Der Kontakt zur ARGE war sehr wertvoll. Wir müssen „raus aus dem eigenen Saft“.
  • Innen und Außen vermischen sich – wir gehen nach außen.
  • „Aus der Siedlung raus“
  • Es geschieht wichtiges im gemeinsamen Handeln.

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